EIFRIGE LESERATTEN

Dienstag, 27. September 2011

buh, buuh, buuuuuh… klingt das gruselig?

Halloween steht ja nun bald an –  das wissen wir alle bereits seit Ende Juli  - dank der schamlosen Werbeaktionen  in sämtlichen Supermärkten oder Zeitschriften.

Überall der gleiche Anblick: kleine oder große Kürbisse, hässliche oder noch hässlichere Hexen und dazwischen verirren sich ab und zu Fledermäuse oder Spinnen. Also wie letztes Jahr oder das Jahr zuvor – also wie immer.

Was ich nirgendwo gesehen habe, sind Gargoyles – diese lustigen Kreaturen, die häufig auf Kathedralen zu finden sind – oder als überteuerte Steinfiguren im Handel.

Kurzum, ich wollte auch einen Gargoyle haben; so einen richtig fürchterlich dreinschauenden Gargoyle, der so gruselig aussieht, dass die Kinder an Halloween gar nicht erst auf die Idee kommen an meiner Haustür zu klopfen …

Tja, das war die Absicht… er trägt den Namen “Biggi” (hergeleitet aus “big, bigger ….”) und mit ein bisschen Erziehung kann er bestimmt irgendwann (bis Ende Oktober ist ja noch ein Weilchen Zeit) richtig gruselig aussehen.

 

Freitag, 23. September 2011

1 Taschenlampe + 1 Nachtschwärmer = ???

… schwierige Frage!

Meine Interpretation: ein Glühwürmchen!

Mein Tochter hat nämlich neuerdings die Gewohnheit entwickelt eine Taschenlampe mit ins Bettchen zu nehmen. Ist ja auch prima so eine Taschenlampe, dann sieht sie ja gleich, welches Spielzeug sie heute noch vergessen hatte heraus zu fummeln. Oder kann sich den Weg selbst zum Lichtschalter bahnen… Es gibt also unendliche Möglichkeiten um den Nachtschlaf herumzukommen – schön, dass ich das als Mutter nicht sofort begriffen hatte…

Nun musste also eine neue Taktik her um dem Kinde den Schlaf schmackhaft zu machen – bzw. die Taschenlampe wieder wegzunehmen.

Was bietet sich da besser an als ein Glühwürmchen?

 

Montag, 12. September 2011

…Schlummerlied… oder: Abwechslung beim Gute-Nacht-Ritual

Zu erst die gute Nachricht: mein Wollvorrat schrumpft allmählich und ich kann langsam den Boden meiner Wollkiste wieder erkennen.

Jetzt die schlechte Nachricht: ich habe noch Vorräte gehamstert, die ich bis dato völlig vergessen hatte…. Kennt ihr das auch? Man hortet mehr Wolle als man tatsächlich verbraucht und beim Kaufen immer diese seltsamen Gedanken (…”ooch, das ist aber schöne Wolle…” oder “…naja, ich nehme das mal vorsichtshalber mit…”)

Nun gut, hier ist unser kleines Schlaf-Schäfchen! Viele kennen das, als Mutter sowieso, die allabendlichen “Gute-Nacht-Rituale”. Also genau die Rituale, wo dem Nachwuchs noch ganz viele Sachen einfallen um das Ritual zu verzögern oder gar aufzuhalten.

Nachdem wir fast alle Bücher schon durch haben und ich es ziemlich leid bin, die Grimm-Märchen kindgerecht umzudichten und meine Tochter noch nix von Schäfchen zählen hält, habe ich für sie ein Schäfchen in rosa Latzhose gehäkelt (muss ja nicht immer ein Kleidchen sein). Zufällig habe ich noch ein wunderschönes Gedicht von Christian Morgenstein gefunden, welches hervorragend zu dem Schäfchen passt … und meine Tochter versteht nun ganz genau, warum auch Schafe frieren und Latzhosen tragen dürfen Zwinkerndes Smiley

 

Schlummerlied

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Es war einmal ein Schaf.

Das Schaf, das ward geschoren,
da hat das Schaf gefroren.

Da zog ein guter Mann
ihm seinen Mantel an.

Jetzt brauchts nicht mehr zu frieren,
kann froh herumspazieren.

Schlaf, Kindlein, schlaf!
Es war einmal ein Schaf.

Christian Morgenstern (1871-1914)

 

Montag, 5. September 2011

…aus 1 mach 2… oder 3 ?…

Da bin ich wieder – ich habe Lotte nun aus allen Blinkwinkeln beim Arbeiten betrachten können, da ist mir aufgefallen, dass es doch ein Leichtes wäre, der guten Lotte noch weitere Leidensgenossen zu verschaffen.

Außerdem habe ich noch so viel an Wolle übrig, die nur darauf wartet endlich verhäkelt zu werden.

Also flugs die Flügel verändert und schwupp-di-wupp stand ihr ein Marienkäfer zur Seite. Wenn ich nun statt der typischen Marienkäferfarbe alles in Grüntönen gehäkelt hätte, könnte diese Figur doch glatt als Grashüpfer durchgehen – das wäre dann Figur Nr. 3.

Jetzt beschränkt sich mein Wollvorrat nur noch auf beigefarbene, weiße und lachsfarbene Wolle … das könnte doch ein S…f werden! So etwas wollte ich schon immer haben! Ein kleines drolliges Schäfchen (uuups, jetzt habe ich mich doch glatt verraten)…